Wartung von Blei-Säure-Blockbatterien
Zusätzlich zu den oben genannten allgemeinen regelmäßigen Wartungsarbeiten sind für offene Blei-Säure-Blockbatterien (sowohl Nass- als auch geflutete Batterien) ausdrücklich die folgenden Maßnahmen erforderlich:
- Überprüfen Sie den Wasserstand monatlich oder nach jeweils 5 bis 10 Ladezyklen und füllen Sie bei Bedarf Wasser nach. Füllen Sie entmineralisiertes oder destilliertes Wasser bis zur angegebenen Höchstmarke ein, die in der Regel etwa 1 cm über den Batterieplatten liegt. Füllen Sie niemals Säure ein. Beachten Sie außerdem, dass das Nachfüllen nur nach dem Laden der Batterie erfolgen darf.
- Messen Sie die Säuredichte zwei- bis viermal pro Jahr. Verwenden Sie ein Hydrometer, um die Werte jeder Zelle abzulesen. Die Werte sollten konsistent sein und innerhalb der Herstellerangaben liegen. Große Unterschiede deuten auf Probleme mit den Zellen hin.
Bei der Wartung offener Blei-Säure-Batterien sind zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen erforderlich, da beim Laden und Nachfüllen ätzende Säuren und explosive Gase freigesetzt werden. Diese Art von Batterien sollte daher nur in einem gut belüfteten Bereich und immer unter Verwendung der entsprechenden persönlichen Schutzausrüstung (PSA) gewartet werden, einschließlich Schutzbrille, säurebeständigen Handschuhen und einer Schürze.